Angelo - EL SANTOS

Angelo - El Santos wurde gefunden und kam in die Perrera Natura Parc. Wir wurden aufmerksam auf ihn, da wir eine Anfrage hatten. Schnell kam die Antwort aus der Perrera .... der Hund hat ein "kaputtes" Hinterbeinchen. Wir haben Santos aus der Perrera geholt und einen Tierarzt in Inca konsultiert. Das Ergebnis war niederschmetternd.

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Mit dem verkrüppelten Beinchen ist Santos wohl geboren worden. Er benutzt es nicht und die "Reparatur" ist sehr aufwendig. Für uns als kleine Gruppe kaum finanziell zu stemmen. Das "gesunde" Beinchen hatte bereits leichte Athrose und würde die dauerhafte Doppelbelastung nicht aushalten. Also MUSS das kranke Beinchen operiert und gerichtet werden. Nun war guter Rat teuer ...

Wir brauchten ein Wunder !!!!

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Das kam in Form einer E-Mail von Sandra Guggenberger, die sich für ein paar Tage auf Mallorca aufhielt und an Santos interessiert war. Schnell wurde ein Besuchstermin vereinbart und die gesamte Familie Guggenberger verliebte sich. Was für eine Freude !!! Natürlich klärten wir die Familie auf und beschlossen, es in Angriff zu nehmen. Gemeinsam müssen wir das doch schaffen !!!

Nun die Ernüchterung ..............

Es wurden schon ein paar Untersuchungen vorgenommen und Resultat ist erstmal das auch das gesunde Beinchen alles andere als gesund ist. Auch an dem muss eine OP vorgenommen werden. Der kleine Kerl wird jertzt noch ein CT bekommen und dann wissen wir alles, was nötig ist und suchen nach einer "günstigen" Lösung.

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Der Hund ist einfach ein Traum. Kein Mensch kann ihm widerstehen, er ist jung lebenslustig und einfach nur lieb. Wir müssen diese Operationen einfach irgendwie finanziell hinbekommen. Dazu brauchen wir aber IHRE/EURE Hilfe!!!!

Wir brauchen unbedingt Spenden für die anstehende und auch notwenige Operation. Bitte jede auch nur kleinste Spende hilft SANTOS .... 

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Konto Ingrid Mauer bei der Netbank BLZ 200 905 00 Konto 126 24 24  Verwendung EL SANTOS

IBAN und BIC findet Ihr auf der ersten Seite hier auf unserer Website

 

DANKE .. Spenden für Angelo/El Santos

Das Einverständnis der Spender vorausgesetzt, veröffentlichen wir hier mit einem ganz ganz dicken DANKESCHÖN die Spender

Brigitte Legat                                    

Michael Schulze

Heike Thiede

Manuela Rufert

Roswitha Glebe

Anne und Andreas Berger

Renate Birkenstock

Martina Theiling

Nathaly Cosmos und ihre Eltern

Astrid Anita Korf-Uerdingen

Elisabeth Angelika Bethge

Sabine Steil

Sabrina Schröter & Familie

Lena Banach

Philip Guenther

Cornelia Volk

Anorte Fleischer

Team Hundehilfe-Inca

Anja Baechreiner

Jacqueline Abromeit

 

Stand 10.4.14 = 890 Euro

Danke nochmals an alle Spender !!! Wir haben heute 1.200 Euro an Sandra überwiesen.

 

 

ARCHIV

Nachfolgende Hunde stammen aus unserem ARCHIV

RONJA

Seit ungefaehr September 2011 fiel uns ein schwarzer Hund hier bei uns in der Gegend auf, der offenbar keinem gehoerte. Immer wieder lief er uns ueber den Weg, aber keine Chance an ihn heranzukommen - seine Angst war viel zu gross.

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Langsam aber sicher fanden wir eine Moeglichkeit fuer den Hund einen festen Futterplatz zu finden, wohin sie - wie wir dann feststellten war es eine Huendin - immer wieder kam. So war wenigstens das Futterproblem geloest. Es ging Wochen nein sogar Monate so und diese Huendin erkannte schon Volkers Auto, kam herangestuermt, freute sich und machte sich ueber die taegliche Futterration her. Leider kam sie nie naeher aos 3-5 m an uns heran, so konnten wir sie leider nicht einfangen. Es wurde zum taeglichen Ritual "unsere" schwarze Huendin zu suchen und ihr Futter zu geben.

Ab Ende Maerz/ Anfang April 2012 war die Huendin auf einmal spurlos verschwunden. Wir muessen dazu sagen, dass es hier schon oft Streuner gab, an die man nicht heran kam und die irgendwann nicht mehr auftauchten. Wir moechten gar nicht wissen, was aus denen geworden ist. Aber ueber unsere schwarze Huendin machten wir uns schon Gedanken und Sorgen, so wurde jedes ueberfahrene Tier was wir fanden genaustens angesehen, ob es unsere Huendin ist. Aber sie war es nie. Nachdem wir uns mehrere Wochen die Augen ausgeschaut haben und keine Spur mehr von der Huendin fanden, mussten wir uns wohl eingestehen, dass sie nicht mehr am Leben sein wuerde.

An einem Tag Ende April waren Ania und ich in der Perrera in Inca. Wir holten einen Hund ab. Da dieser noch gechipt  und die Papiere fertig gemacht werden mussten, hatten wir ein wenig Zeit und gingen durch due Zwinger. In einem Zwinger traute ich meinen Augen nicht .... aus der Hundehuette schaute ein aengstlicher schwarzer Hund mit dem Kopf heraus ... kaum Blickkontakt aufgenommen ... war der Kopf auch schon wieder verschwunden. Das war doch SIE !!!??

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Wir liessen uns an einem anderen Tag mit viel Zeit und Ruhe diesen Hund herausgeben um Kontakt aufzunehmen. Mein Gott was muss dieser Hund erlebt haben .... sie drueckte sich nur an die Mauer und traute sich kaum uns anzusehen.

Der Tierarzt der Perrera meinte zu uns, dass dieser Hund an diesem Tag eingeschlaefert wird und ob wir sie mitnehmen wollen. Huch damit war ich aber dann auch ein wenig ueberfordert. Also kurzer Anruf und Diskussion und die Entscheidung stand - dieser Hund sollte eine Chance bekommen und wir haben sie mitgenommen !!!!!

Sie heisst nun Ronja, ist etwa 2 Jahre alt, hat vorn keine Zaehne mehr und offenbar ebenfalls durch einen Schlag ein blindes Auge. Sie liess sich sofort streicheln und tragen, machte aber keinen Schritt von allein und schaute immer nur als wuerde sie sagen wollen "was ist das denn nun alles hier? Ist das ein Traum?"

 

Bella

Wir haben Bella schon am ersten Tag in der Perrera gesehen, sie hatte bereits eine Reservierung und somit - sollte man jedenfalls annehmen - sei der Hund gerettet. Vor 2 Tagen nun bekamen wir die Info, dass derjenige, der auf Bella die Reservierung hatte, sie nicht abgeholt habe und die Reservierung somit abgelaufen sei.

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.... Bella beim ersten Besuch beim Tierarzt

 

Ania und ich sind  gestern (05.03.) in die Perrera gefahren und wollten uns den Hund anschauen, da wir erfahren hatten, dass sie krank sei. Der Anblick der super-rappel-duerren Huendin trieb Ania erstmal die Traenen in die Augen. Wir machten deshalb einen Rundgang durch die Perrera bevor wir wieder bei der Dobermann-Huendin am Zwinger landeten.

Guter Rat teuer ... sollen wir sie mitnehmen oder nicht. Wir konnten nicht anders und haben den Hund mitgenommen. Von der Perrera gings direkt zur Tierklinik nach Inca. Auch dort wurde nicht lange gefackelt, der Hund wurde intensiv untersucht und dabei kam heraus, dass die Huendin unter Blutarmut leidet und eine schwere Gebaermutter-Entzuendung/Vereiterung hat, die ihr wohl ohne Hilfe das Leben kosten wuerde. Sie MUSS operiert werden! Aber mit der Blutarmut wuerde das nicht gehen. Also sollte sie eine Blut-Transfusion bekommen. Hektisch wurde nach einer Blutkonserfe telefoniert - vergeblich. Ania ueberlegte nicht lange und holte ihren Rueden RON von zu Hause - so wurde Ron zum Blutspender und wie sich spaeter herausstellen sollte zum Lebensretter.

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..... Bella mit Futterspende .... Danke an Karin

 

Bella wie die Dobermannhuendin lt. Pass heisst, bekam eine Kanuele und schon lief das Blut von RON in sie hinein und wir mussten warten, ob sie es annahm oder Fieber oder andere Komplikationen auftraten. Abends kam die Nachricht aus der Tierarztpraxis das Bella Ron's Blut gut vertragen hat und sie inzwischen am Tropf hing. Ania ist gleich nochmal zu ihr gefahren, hat ihr Abendessen gegeben und sie gestreichelt.

Bella ist so eine liebe Huendin, trotz ihrer schweren Erkrankung und dem wenigen Gewicht von nur knapp 19 kg war sie aufmerksam, beobachtete alles und schien regelrecht neugierig zu sein was und wer sich alles um sie kuemmerte.

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..... Bella wohl zum ersten Mal in ihrem Leben hat sie einen Kauknochen

 

Heute (6.3.) sollte die erforderliche Operation durchgefuehrt werden. Der Tag heute verging fuer alle unter Hochspannung. Jedes Mal wenn das Telefon klingelte war der erste Gedanke BELLA !!! Am spaeten Nachmittag kam die Erloesung ....BELLA HAT DIE OP GUT UEBERSTANDEN !!!  Sie darf nun noch heute und morgen in der Klinik bleiben, damit nun wirklich nichts mehr schief geht. Donnerstag (8.3.) holen Ania und ich sie ab und werden sie zu Isolde in die Paeppel-Pflegestelle bringen.

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.... Bella und Lebensretter Ron beschnueffeln sich ....

 

Die schwere Vereiterung in der Gebaermutter stammt uebrigens von einem  Rest eines Wurfes - sie waere daran elendig zu Grunde gegangen.

Bella ist am 12.10.2008 geboren - also erst etwas ueber 3 Jahre alt. Sie hat ihr Leben noch vor sich und wir suchen, wenn sie genesen ist, einen schoenen Platz fuer die liebe Huendin. Bella ist ruhig, sehr aufmerksam, vertraeglich mit anderen Hunden und sehr auf ihren Menschen bezogen.

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.... Ron, der Ruede von Ania, spendet Blut fuer Bella. Ron ist ihr Lebensretter!

 

06.03. abends - Ania konnte nicht anders und fuhr Bella besuchen. Die liebe Huendin hat sofort mit ihrem Stummel-Schwaenzchen gewedelt und sich ueber den Besuch gefreut. Sie bekam Abendessen und war total lieb.

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08.03.2012

Abschied aus der Klinik ....Bella darf endlich in die Pflegestelle! Alles laeuft gut, Bella hat in den 3 Tagen in der Klinik schon 2 kg zugenommen - hoffentlich geht es weiter so. Da sie bei der Einlieferung in die Klinik keine 19 kg wog muss sie unbedingt zunehmen.

 

In 10 Tagen gibt es ein Wiedersehen in der Klinik, da werden die Faeden gezogen und das Ergebnis vom Leishmaniosetest abgefragt. Bitte Daumen druecken, damit sie nicht auch noch Leishmaniose positiv ist.

An dieser Stelle moechten wir uns fuer die Unterstuetzung von Vera Z., Karin E. und Rudolf R. samt Familie bedanken. Ohne Euch haetten wir diesen finanziellen Kraftakt nicht hinbekommen.

 

19.03.2012

Heute ist der grosse Tag fuer uns alle! Neben den Faeden ziehen bei Bella ist das Ergebnis des Leishmaniose-Tests da. Wir gehen alle sehr gespannt in die Tierarztpraxis.

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Die erste Freude ueber die gut verheilte OP-Narbe und die inzwischen insgesamt zugenommenen 5 kg wich schnell der naechsten Hiobsbotschaft = Bella ist Leishmaniose-positiv!!! Uns sitzt der Schreck tief in den Knochen - haben wir doch alle gehofft, das unserer lieben Bella wenigstens das erspart bleibt!

Die Behandlung von Bella geht punktum sofort los. Wir alle wollen, dass diese huebsche und liebe Huendin, die so vieles nun schon ueberstanden hat, auch das noch packt. Was wir dazu tun koennen wird getan.

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..... Bella mit (links) Ania und ihrem Pflege- und Paeppelfrauchen Isolde

 

Wir werden an dieser Stelle immer weiter berichten wie es Bella geht, was ihre Gesundheit macht, ueber die Vermittlung und und und .... diese liebe Huendin hat es echt verdient das man alles tut. An dieser Stelle moechten wir uns auch bei allen Helfern und Mitstreitern bedanken. Wir haben fuer Bella Spenden, viele Ratschlaege, Informationen  und gute Wuensche erhalten ohne die wir es niemals schaffen wuerden. Bella geht es bei Isolde in der "Paeppel-Pflegestelle" sehr gut. Danke auch an Isolde, die mit ganzer Seele und Kraft dabei ist.

Besonderen Dank an Bella ... Du bist so eine freundliche liebe Huendin, Du musst es einfach schaffen, Du hast in Deinen bisherigen 3 Lebensjahren nichts Gutes erfahren, Du musst und sollst noch viele schoene Jahre vor Dir haben !!!!

 Sei weiterhin tapfer liebes Hundemaedel ....

 

12. April 2012

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Bella am Flughafen mit Paeppelmama Isolde und Ania - ausserdem gespendete Flugbox wofuer wir herzlichen DANK sagen!

 

Die einheimischen Tieraerzte hier auf der Insel verschrieben Bella neben der Behandlung mit Alloppurinol auch noch 2 x taegliche Spritzen mit Glucantim verschrieben. Das haben wir geblockt. Glucantin ist in vielen Laendern bereits vom markt genommen worden u.a. auch in Deutschland. Es soll die Nieren zerstoeren. Ausserdem haben alle hiesigen TA von einem grossen Bluttest abgeraten - positiv ist positiv und wir sollen den Hund wie empfohlen behandeln.

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Abschied nehmen tut weh - traurige Isolde ......

 

Da wir schon einmal einen leishmaniose positiven Hund in Berlin hatten, haben wir ein wenig Erfahrung. Ohne ein grosses Blutbild und die richtige Titerhoehe wollten wir nicht diese massiven Medikamente in den Hund pumpen.

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Bella in ihrem neuen zu Hause .... sieht sie nicht toll aus ?

 

So beschlossen wir, Bella am 12.4. nach Koeln fliegen zu lassen - seine neue Familie erwartete sie sowieso schon sehnsuechtig - und alles weitere was die LM-Behandlung angeht auch in Deutschland machen zu lassen. So flog Bella am 12.4. nach Koeln. Ich glaube Isolde war aufgeregter als die Huendin - und sicher auch trauriger. ABER auch Bella brauchte im neuen zu Hause angekommen einige Tage zur Gewoehnung. Sie wurde erstmal unsauber, frass und trank schlecht. Wohl der Trennungsschmerz vom Pflegefrauchen Isolde......

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Beim Spielen mit Herrchen .....

 

Aber das gehoert inzwischen der Vergangenheit an.  Bella ist inzwischen so richtig in ihrer neuen Familie angekommen, alle lieben sie und sind vernarrt in die schoene Huendin. So hat alles ein gutes Happy End ....

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Alles Gute von uns allen vor allem Deiner Pflegemama Isolde .... wir wuenschen Dir ein schoenes Leben ....