Anne Sasson - Berlin Tierhomöopathie

15.05.2011 19:53

Liebe Tierhalter,

 


Dies sind die Themen der Ausgabe Mai 2011:

1. Zecken: Cocos nucifera hält Zecken fern!

 


2. Aus der Phytotherapie: Mit Walderdbeeren gegen Zahnstein
3. Poetisch-homöopathisch: Bei Gerstenkörnern und Schnittwunden ...
4. Aus medizinischer Sicht: Harninkontinenz


 

Cocos nucifera hält Zecken fern!

 

 

 

 

Kokosöl ist ein natürliches und wirksames Mittel gegen Zecken. Das liegt am seinem hohen Gehalt an Laurinsäure (bis zu 60%, Butter z.B. enthält nur 2 bis 5%) .


Die Wirkung von Laurinsäure wurde von Forschern der FU Berlin entdeckt. Untersuchungen beim Menschen haben gezeigt, dass mit einer Laurinsäurelösung behandelten Hautpartien von 75 bis 88% der Zecken gemieden wurden bzw. die Zecken ließen sich wieder fallen. Die Wirksamkeit betrug bis zu 6 Stunden!

Reiben Sie also Ihre Hunde vor jedem Spaziergang mit etwas Kokosöl ein. Das Öl ist sehr fest, sie brauchen nur eine  kleine Menge, die ganz schnell in den Handflächen schmilzt und sich leicht übers Fell streichen lässt.

 

 

 

 

 

 

Es ist jedoch empfehlenswert, den Hund nach dem Spaziergang gründlich auf Zecken zu untersuchen.

 

 

 

Kokosöl wirkt selbstverstsändlich auch bei anderen Tieren und bei Menschen.

 

 

 

 

 


 

 

Aus der Phytotherapie: Mit Walderdbeeren gegen Zahnstein

 Fragaria vesca – die Walderdbeere – wird erfolgreich zur Beseitung von Zahnstein eingesetzt. Die leicht verdünnte Urtinktur wird morgens und abends nach den Mahlzeiten auf die Zähne aufgetragen. 

 

Das lockert den Zahnstein, der sich anschließend viel leichter entfernen lässt.

 

 

 

 

Um gleichzeitig eine Zahnfleischentzündung zu behandeln, kann man Fragaria vesca Urtinktur in starkem Salbeitee verdünnen.

 

 

 

 


   

 

Poetisch-homöopathisch: Bei Gerstenkörnern und Schnittwunden ...

 


 

Hier einige Reime aus „Gereimte Homöopathie“ (Angela von Büdingen)

 



 

Staphisagria - Das Stephanskraut

Das Stephanskraut ist zu betiteln

 


Als eines von den Kummermitteln.

 


 

Die Verhärtung, der Tumor

 


Kommt bei Unterdrückung vor.

 

 

 

 

Gerstenkörner immer wieder?

 


Mit Stephanskraut hälst du sie nieder.

 

 

 

 

Nach Schnittwunden, Zahnextraktion

 


Gib Stephanskraut, dann heilt es schon.

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Harninkontinenz kann verschiedene Ursachen haben

 

Die Unterscheidung, um welche Inkontinenzform es sich handelt, ist für die Behandlung wichtig.

 

 

 

 

Eine weit verbreitete Ursache für die Harninkontinenz der Hündin ist die Kastration. Der niedrige Öströgenspiegel bewirkt, dass die Blase kann nicht mehr richtig schließen kann. Da das Östrogen aber nicht nur in den Eierstöcken sondern  auch in der Nebennierenrinde produziert wird, kann der entstandene Östrogenmangel vorübergehend oder manchmal dauerhaft kompensiert werden. Dies erklärt, dass nicht jede kastrierte Hündin inkontinent wird, bzw. dass die Harninkontinenz nicht unmittelbar nach der Kastration auftreten muss.



Ebenfalls zu den häufigen Ursachen einer Harninkontinenz gehören Harnwegsinfekte. Blasenentzündungen können aufgrund des häufigen Harndrangs zur Stubenunreinheit führen. Sie sind in der Regel gerade wegen des häufigen Harnabsatzes und des oftmals gekrümmten Rückens leicht zu erkennen. Harnsteine können die Blasenwand reizen und dadurch die Tätigkeit des Schließmuskels beeinträchtigen. 

 

 

 

 

Inkontinenz kann auch neurologische Ursachen haben. Nervenschädigungen insbesondere im Lendenwirbelbereich lassen den Schließmuskel der Blase erschlaffen, so dass Harn unkontrolliert ausgeschieden wird.

 

 

 

 

Bei der Diagnose sollten Tumore oder Missbildungen als Ursache ausgeschlossen werden. In letzterem Fall treten die Probleme in der Regel schon beim jungen Hund auf.

 

 

 

 

Weiterhin gilt es zu überprüfen, ob die Harninkontinenz nicht auf Stoffwechselerkrankungen (Diabetes mellitus, z.B.) zurückzuführen ist. Hier entsteht die Inkontinenz durch die höhere Harnproduktion, da das Tier aufgrund der Krankheit sehr viel trinkt.

 

 

 

 

Es gibt eine ganze Reihe von homöopathischen Mitteln, die bei Inkontinenz in Frage kommen. In der klassischen Homöopathie wird aber nicht pauschal verordnet. Ganz im Gegenteil wird die Verschreibung sehr stark individualisiert. Der Therapeut wird die Gesamtheit der Symptome heranziehen, um das geeignete Mittel für Ihr Tier herauszusuchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Machen Sie's gut und bis zum nächsten Monat...

 


Ihre

 


Anne Sasson

 


 

 

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