SWR berichtet ueber Tierschutz

08.03.2011 17:58

Die \"betrifft\"-Dokumentation gibt einen intensiven Einblick in die Welt der Auslandstierschützer.

Er zeigt Idealisten und Kritiker der Rettungsaktionen und diskutiert die Frage, ob der jährliche Massenimport von Hunden wirklich sinnvoll ist.

Deutscher Tierschutz für den Rest der Welt - ist das wirklich sinnvoll?

Die SWR-Autoren Wolf-Michael Eimler und Alexander Biedermann begleiten Tierschützer in Rumänien, Spanien und Deutschland und zeigen, welcher enorme Aufwand für die Rettung vieler Tausend Hunde betrieben wird. Sie fragen nach persönlichen Hintergründen und nach Sinn und Unsinn des Auslandstierschutzes. Denn Kritiker dieser Aktionen gibt es durchaus wie etwa den Hundetherapeuten Mirko Tomasini. Er kennt die Risiken, wenn deutsche Tierfreunde ein Tier per Internet ordern. Gerade beschäftigt ihn ein solcher Fall im Tierheim Bonn: es geht um Burrito aus Spanien. Der kräftige Rüde wurde zweimal zurückgegeben, weil er sich in seinem neuen Umfeld nicht zurechtfand und seine deutschen Besitzer attackierte. Die Vermittlungsagenturen erklären sich dann oft nicht mehr für zuständig. Nun ist Burrito im Tierheim gelandet.

Wer die Praktiken der Tierschützer beanstandet, wird in Tierschutzkreisen schnell als unfähig oder gar tierfeindlich diffamiert. Diese Erfahrung machten auch die Tierrechtler Ingo und Adile Pannicke aus Bitterfeld. Für sie ist der massenhafte Hundeimport der falsche Weg. Vielmehr gelte es, die Rechte der Tiere europaweit durchzusetzen und konsequent in den Ursprungsländern Hunde zu sterilisieren.

Ein Film von Wolf-Michael Eimler und Alexander Biedermann

Ø  Mittwoch 09.03.2011, 20.15 bis 21.00 Uhr  im SWR Fernsehen


Zurück

Einen Kommentar schreiben