Zecken - Borreliose-Impfung

13.02.2011 12:17

 
Zecken: Wie sinnvoll ist die Borreliose-Impfung?

 


 

Zecken können zwar auch im Winter aktiv sein, doch ab Ende Februar tummeln sich die Biester mit zunehmender Wahrscheinlichkeit im Unterholz!
  
Zecken übertragen Borrelien, die bei Menschen und Tieren eine Borreliose auslösen können. Glücklicherweise bleibt die Infektion mit diesen Bakterien oftmals unbemerkt, und es kommt zu keinerlei Erkrankung. Die Borrelien vermehren sich zunächst im Darm der Zecke, wo sie bis zur nächsten Blutmahlzeit ruhen. Hat die Zecke den Wirt gebissen, wandern die Bakterien vom Darm in die Speicheldrüsen und werden mit dem Speichel in den Wirt gepumpt. Es ist wichtig zu wissen, dass dieser Vorgang 48 Stunden dauert! Deshalb müssen Hunde nach jedem Spaziergang ganz sorgfältig nach Zecken abgesucht werden. Je schneller die Zecken entfernt werden, umso kleiner ist das Infektionsrisiko.

Die Borrelien können in der Regel vom körpereigenen Immunsystem abgetötet werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass in zeckenverseuchten Gebieten 90% der Hunde Borrelien-Antikörper tragen. Die wenigsten erkranken, ein Großteil der Hunde ist also Borreliose-resistent.

Die Symptome der Borreliose sind Fieber, Mattigkeit und eine wandernde Lahmheit, die mehrere Monate nach der Infektion auftreten.  Neurologische Komplikationen sowie eine Beteiligung des Herzens sind - anders als beim Menschen - beim Hund selten.

--> Es gibt eine ganze Reihe von homöopathischen Mitteln, die einen großen Bezug zur Borreliosesymptomatik aufweisen und die von erfahrenen Homöopathen mit Erfolg eingesetzt werden.

Schulmedizinisch wird die Borreliose mit einer Antibiose behandelt.

Es gibt in Deutschland einen Borreliose-Impfstoff, der jedoch auch unter den Tierärzten äußerst umstritten ist. Zum einen schützt er lediglich gegen eine seltene Art von Borrelien (Borrelia burgdorferi sensu stricto). Viel relevanter sind Borrelia burgdorferi garinii und afzelii. Doch gegen diese Zeckenarten ist der Impfstoff unwirksam. Da der Impfstoff gegen Borreliose ganze Bakterien enthält, kommt es oft zu schwerwiegenden Nebenwirkungen (allergische Reaktionen, arthritis-ähnliche Beschwerden oder epileptische Anfälle).

Es ist also sorgfältig abzuwägen, ob der geringe Nutzen der Impfung diese Nachteile tatsächlich rechtfertigen kann, oder ob eine seriöse Prophylaxe nicht die bessere Alternative darstellt.

Wie bei allen Impfungen gilt: es werden nur gesunde Tiere geimpft! Und es muss unbedingt sichergestellt sein, dass der Hund   nicht bereits mit Borrelien infiziert ist (auch wenn er nicht erkrankt!). Infizierte Hunden dürfen auf gar keinen Fall geimpft werden.

Quelle:

Mobile Praxis für klassische Tierhomöopathie

 


Anne Sasson, Tierheilpraktikerin

 


www.berlin-tierhomoeopathie.de

 


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Kommentar von Heike | 17.02.2011

Übrigens : Gegen Borreliose hilft Cistus Incanus !!! Das ist ein griechisches Kraut und das einzige, daß die Polyphenole enthält, die die Viren des Zeckenbisses unschädlich machen. Cistus Incanus gibt es als Kapseln und als Tee.... über die Fa. LR übrigens. Hat schon vielen Menschen geholfen !!! Eine Freundin von mir war an Borreliose erkrankt. Kein Arzt konnte ihr helfen. Ich bestellte ihr die Kapseln und den Tee - beides in Kombination hat ihr sehr geholfen !

Kommentar von Heike | 17.02.2011

Hier ist ein Bericht über Cistus !!

http://www.youtube.com/watch?v=7Pq2ai5w9Hc&feature=related