Warum Hundehilfe?

Auf der beliebten Urlaubsinsel Mallorca gibt es ein großes Tier-Elend. Die Bevölkerung der Insel hat eine andere Einstellung zu Tieren als wir es aus Deutschland gewöhnt sind. Fast alle Fincas / Landhäuser haben Hunde, oft an der Kette, die als lebende Klingel benutzt werden. Nicht selten sitzen Hunde auf einem leeren oder unbewohnten Grundstück und werden kaum versorgt. Es ist immer noch ein Brauch hier, dass man einen kleinen Welpen, meist viel zu früh von der Mutter weg genommen, als Gastgeschenk und Spielzeug für die Kinder mitbringt. Ist dieser Welpe dann 5 oder 6 Monate alt und braucht Erziehung, sieht nicht mehr so niedlich aus, ist er nicht mehr gewünscht und “fliegt” raus. Auch alte Hunde werden oft in die Perrera gebracht oder ausgesetzt, weil man vielleicht die Tierarztkosten nicht zahlen möchte oder eben ein junger Hund schon da ist, der die Aufgaben, die der alte Hund nicht mehr schafft, erfüllt.

Diese Tiere landen sehr schnell in einer von diversen Perreras auf der Insel. Es sind in der Regel junge Hunde, liebe Hunde, teilweise verletzt oder abgemagert, die die Welt nicht mehr verstehen, weil sie sich ja gar nichts zu Schulden kommen ließen.

Diese Tiere würden ohne uns Tierschützer alle sterben, denn die Perreras können nur eine bestimmte Anzahl von Hunden und Katzen aufnehmen, ist die Station überfüllt, wird eingeschläfert – egal ob alt oder Jung, egal ob gesund oder trächtig ….

Wir lieben Hunde und haben es zu unserer Herzenssache gemacht, diesen Tieren zu helfen. Warum sollten auch junge Hunde, teilweise Welpen, sterben, wenn Menschen in Deutschland nach diesen Hunden suchen?